Eva, Evi, Ewa «» 17 Years «» Germany


Vergiss was du weißt und sag, was du denkst


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Der Regen peitscht gegen die Scheibe und ich stehe regungslos da. Sehe ihn mir an, wie wunderschön er ist. Sanft und doch so mächtig. Weich und doch ein wenig hart. Ich würde ihn gerne berühren, ihn ganz genau in Augenschein nehmen.. Oh ja, nichts lieber als das! Ich reiße die Terrassentür auf und hüpfe wie ein kleines Kind hinaus. Das nasse Phänomen ist unmittelbar vor mir. Nur ein Schritt nach vorne und ich stehe direkt unter dem kühlen Wetterereignis. Ich überlege, ob ich tanzen sollte, aber es ist kein Sommerregen wie ich ihn kenne. Er ist kalt. Es ist keine Sonne da, die die düsteren Wolken von hinten aufhellt und sie ein wenig wärmer erscheinen lässt. Es ist sehr ernüchternd, aber trotzdem will ich ihn auf meiner Haut spüren. Spüren wie echt und real alles um mich herum ist. Ich schmunzel ein wenig schief, zumindest fühlt es sich schief an, schließe zuerst das linke Auge, starre mit dem Rechten kurz auf die Pfütze vor mir. "Optimal", denke ich mir. Ich schließe auch das rechte Auge und habe ein breites Grinsen im Gesicht. Ich gehe ein wenig in die Knie und springe. Ich springe direkt in die Pfütze und muss lachen. Einerseits, weil es so albern ist und andererseits, weil ich klitschnass bin. Meine Augen sind wieder geschlossen, nachdem ich kurz auf meine nassen Jeans gesehen habe, und ich lege meinen Kopf in den Nacken, so fühle ich mich dem Regen näher. Es ist scheißekalt aber doch kann ich mir gerade jetzt nichts Schöneres vorstellen, als hier zu stehen. 


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